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Graffiti-Künstler sprühen für einen guten Zweck und drei Mädels mit Muskeldystrophie sprühen vor Freude!

syzmon hombre graffitiSyzmon Damps (zweiter von links) , der mittlerweile vor mehr als 10 Jahren die Graffiti-Kunst zu seinem Hobby gemacht hat, fielen auf der Arbeit immer wieder Kartonagen auf, mit denen man sicher noch das eine oder andere anfangen könnte. Gedacht, getan.
Man könne doch einfach auf schlichten Kartons mit Graffiti und kreativem Design von angesagten Künstlern was Tolles zaubern und das Ganze für den guten Zweck versteigern.
Zusammen mit seinen Freunden und vielen, auch international angesagten Künstlern aus der Graffiti-Szene hat man sich spontan dazu entschlossen in der Nürnberger „Eisdiele“ in Gostenhof, die jeden 2. Dienstag im Monat ein Treffpunkt für Gleichgesinnte und vor allem kreative Feingeister ist, das Ganze schließlich in die Tat umzusetzen. Florian Karnik (links im Bild), der Chef der „Eisdiele“, die er nunmehr seit mehr als 3 Jahren betreibt und eben für Kunstausstellungen und alles mögliche vermietet, im Sommer finden bis zu 200(!) Leute Platz, eine echt tolle Location, die man unbedingt mal besuchen muss und „Hombre“ (rechts im Bild) die Graffiti-Ikone aus Nürnberg, der sein Hobby vor 12 Jahren zum Beruf gemacht hat(einfach mal googeln), waren sofort bereit, mitzumachen.

Unter diesem Link könnt ihr alle Bilder anschauen, die zur Versteigerung kamen:
https://www.dropbox.com/sh/vr7cfzbs85reajz/AABlR7jgKDFtKv2W5Ghp6tS2a?dl=0

Das Ergebnis war nahezu unglaublich! Sage und schreibe 1.745 Euro konnten die Verantwortlichen von Buch-rettet-Leben e.V. stellvertretend für eine Familie aus der Region in Empfang nehmen, deren drei(!) Töchter an Muskeldystrophie erkrankt sind.
Syzmon kennt den Verein von seiner Arbeit bei „dm“ und hat sofort die Verantwortlichen kontaktiert, damit das Geld auch an der richtigen Stelle zum Einsatz kommt.

Graffiti freude

Christine Kreidl, 2. Vorsitzende des Vereins (links im Bild) konnte zusammen mit Ihrem Mann Marc, das Geld an sichtlich freudestrahlende Mädchen übergeben, die Ihr Glück kaum fassen können. Luisa (2. von links) würde gerne mal wieder eine Pferdetherapie machen, Alina (2. von rechts) schwört auf die Künste eines Osteopathen, dessen Behandlung ihr viele alltäglichen Dinge leichter erscheinen lassen. Papa Benni und Bruder Ronny freuen sich gleich mit. Das dritte Mädchen Genta ist momentan auf Kur im Schwarzwald, wird dort von Ihrer Mutter begleitet und ist deswegen nicht mit auf dem Bild und freut sich auch riesig über die tolle Aktion und ein unglaubliches Ergebnis.

Eine tolle Aktion von Syzmon, Florian und „HOMBRE“ und allen anderen, die mitgemacht haben, Ihr seid spitze!!!!
Vielen, vielen Dank!

 

01/2017-12/2017 :: "Tigerauge" Initiative Kinderhospiz Nordbayern e.V.

Eine schwere Belastung

tigeraugeWenn eine Familie die Nachricht bekommt, dass ihr Kind unheilbar krank ist, verändert dies das Leben der Betroffenen grundlegend. Der ganze Tagesablauf orientiert sich restlos an den Bedürfnissen des kranken Kindes. Geschwisterkinder werden schwer belastet, fühlen sich oft vernachlässigt und entwickeln dadurch nicht selten psychosomatische Symptome aufgrund von Schuldgefühlen, Wut oder Angst. Betroffene Eltern erleben Angst und extreme physische und psychische Überlastung. Oftmals zerbrechen Partnerschaften in solchen Situationen oder Freunde ziehen sich zurück.
Die gesamte familiäre Situation ist krisenhaft und labil. Das Schlimmste ist, dass das betroffene Kind und die Eltern bereits eine lange Leidenszeit hinter sich haben, sie sich während dieser Zeitspanne in vielen Fällen allein gelassen fühlen und keine umfassende Unterstützung erfahren. Die Anforderungen an betroffene Familien sind extrem hoch und werden regelmäßig unterschätzt.
In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 4000 Kinder an unheilbaren Krankheiten. Allein in Bayern sterben jährlich 600 bis 700 Kinder, mehr als die Hälfte davon während des ersten Lebensjahres. Für den Einzugsbereich Erlangen, Fürth, Nürnberg errechnet sich eine Zahl von etwa 140 Kindern und Jugendlichen pro Jahr.
Die Begleitung lebensbedrohlich erkrankter Kinder, Jugendlicher oder junger Erwachsener beginnt bereits ab der Diagnosestellung. Der Weg von der Diagnose bis zum Tod zieht sich oft über eine lange Zeit hin.
Familien können dadurch in gesellschaftliche Isolation geraten, weil viele Außenstehende mit der Situation nicht umgehen können. Auch finanziell bringt die Pflege und die Betreuung Familiensysteme häufig an ihre Belastungsgrenze.

Der Förderverein “Tigerauge“ Initiative Kinderhospiz Nordbayern e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Gedanken der Kinderhospizarbeit weiter zu entwickeln und zu fördern, damit Familien mit schwerstkranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen begleitet, unterstützt und entlastet werden können.

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