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01/2017-12/2017 :: "Tigerauge" Initiative Kinderhospiz Nordbayern e.V.

Eine schwere Belastung

tigeraugeWenn eine Familie die Nachricht bekommt, dass ihr Kind unheilbar krank ist, verändert dies das Leben der Betroffenen grundlegend. Der ganze Tagesablauf orientiert sich restlos an den Bedürfnissen des kranken Kindes. Geschwisterkinder werden schwer belastet, fühlen sich oft vernachlässigt und entwickeln dadurch nicht selten psychosomatische Symptome aufgrund von Schuldgefühlen, Wut oder Angst. Betroffene Eltern erleben Angst und extreme physische und psychische Überlastung. Oftmals zerbrechen Partnerschaften in solchen Situationen oder Freunde ziehen sich zurück.
Die gesamte familiäre Situation ist krisenhaft und labil. Das Schlimmste ist, dass das betroffene Kind und die Eltern bereits eine lange Leidenszeit hinter sich haben, sie sich während dieser Zeitspanne in vielen Fällen allein gelassen fühlen und keine umfassende Unterstützung erfahren. Die Anforderungen an betroffene Familien sind extrem hoch und werden regelmäßig unterschätzt.
In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 4000 Kinder an unheilbaren Krankheiten. Allein in Bayern sterben jährlich 600 bis 700 Kinder, mehr als die Hälfte davon während des ersten Lebensjahres. Für den Einzugsbereich Erlangen, Fürth, Nürnberg errechnet sich eine Zahl von etwa 140 Kindern und Jugendlichen pro Jahr.
Die Begleitung lebensbedrohlich erkrankter Kinder, Jugendlicher oder junger Erwachsener beginnt bereits ab der Diagnosestellung. Der Weg von der Diagnose bis zum Tod zieht sich oft über eine lange Zeit hin.
Familien können dadurch in gesellschaftliche Isolation geraten, weil viele Außenstehende mit der Situation nicht umgehen können. Auch finanziell bringt die Pflege und die Betreuung Familiensysteme häufig an ihre Belastungsgrenze.

Der Förderverein “Tigerauge“ Initiative Kinderhospiz Nordbayern e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Gedanken der Kinderhospizarbeit weiter zu entwickeln und zu fördern, damit Familien mit schwerstkranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen begleitet, unterstützt und entlastet werden können.

Um diese Arbeit zu leisten, ist der Verein dauerhaft auf Spenden angewiesen. Betroffene Eltern sind, neben ihrem ohnehin schon kaum zu ertragenden Leid, oft nicht in der Lage, den täglichen Kampf mit den Behörden um die nötigen Mittel für die Unterstützung in der Beratung und Versorgung durchzustehen.
Helfen Sie deshalb mit, den Förderverein durch Ihren Beitritt zu stärken und/oder unterstützen Sie die Arbeit des Vereins durch Ihre Spende.
Wir möchten erreichen, dass Eltern, Angehörige so viel Zeit wie möglich für ihre schwerstkranken und terminal erkrankten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben.

Wir von Buch-rettet-Leben e.V. möchten dabei vor allem zur Öffentlichkeitsarbeit der Initiative Kinderhospiz Nordbayern e.V. beitragen, von deren Arbeit wir total überzeugt sind und wir der Meinung sind, dass viel mehr Menschen bei uns in der Region diese tolle Einrichtung kennenlernen sollten.

Sollten Sie keine Bücher spenden wollen, sondern lieber direkt Geld, so bitten wir Sie, dass dieses direkt auf das Konto des Kinderhospiz Nordbayern e.V. zu überweisen.

Die entsprechenden Daten finden Sie in unserer Rubrik "Service". Vielen Dank dafür.

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