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And the oscar goes to: dm-Sammelstellen des Jahres 2016 wurden ausgezeichnet!

Auch für das vergangene Jahr 2016 wurden wieder einmal die besten Buchsammel -und Verkaufstellen unseres Kooperationspartners Drogeriemarkt "dm" ausgezeichnet.

Im letzten Jahr konnten zwei Sammelstellen die Schallmauer von dreitausend Euro für gespendete Bücher in den Filialen durchbrechen.

Das ist ein unglaubliches, ja geradezu fantastisches Ergebnis. Wir möchten und ganz arg bei allen Buchspenderinnen und Buchspendern und gleichzeitig auch bei allen Buchkäuferinnen und Buchkäufern für die Unterstützung bedanken und ebenso bei allen dm-Mitarbeitern, die durch ihre tagtägliche Arbeit so etwas erst ermöglichen, so Marc Kreidl, der Gründer der Initiative.

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Die dm-Sammelstelle "Bucher-Straße" am Friedrich-Ebert-Platz hat den Umsatzrekord in Höhe von 3.980,29 Euro aufgestellt. Im Bild sehen wir (von links nach rechts) Christine Kreidl, die zweite Vorsitzende des Vereins, Christian Keyl, den Marktleiter sowie Marion Sprenger, die Gebietsverantwortliche von dm.

Frau Sprenger und Herr Keyl wollen die Zusammenarbeit weiter vertiefen und freuen sich ebenso wie die Verantwortlichen des Vereins "Buch-rettet-Leben e.V." riesig über so eine tolle Entwicklung.

Das Geld wird zu 100% zweckgebunden verwendet, versichert Christine Kreidl, die zusammen mit Ihrem Mann den Verein führt und dieses Jahr das Kinderhospiz Nordbayern e.V. in Erlangen unterstützt. Gerne dürfen sich auch andere Einrichtungen bei uns bewerben, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, kranke und/oder behinderte Kinder in der Region zu helfen, so die Vorsitzende.

Ebenso die magische "3000er-Hürde" hat die dm-Sammelstelle in Röthenbach an der Pegnitz geknackt. Mit einem Umsatzvolumen von 3.530,72 Euro zählen das Team um Marktleiterin Dominique Günther, Gebietsverantwortlichen Lars Barthel, und den Kolleginnen Sylvia Bauer und Dominique Triebel (im Bild von links nach rechts) einmal mehr zu den glücklichen Preisträgern.

Ohne die Zusammenarbeit mit "dm" könnten wir schon lange keine Buchflohmärkte dieser Größenordnung (der nächste am 29./30.04.2017 in der Abenberger-DJK-Halle) durchführen, so Marc Kreidl, der Initiator, hier links im Bild. Mittlerweile kämen nahezu fast 90% aller Buchspenden aus den mitterweile 31 (!) dm-Sammelstellen in Franken.

Der logistische Aufwand und die körperliche Belastung seien durch das Sammelstellennetz erheblich gemindert worden, freut sich der "Bandscheiben-operierte" Vorsitzende. Auch für die Buchspenderinnen und Buchspender ist die Abgabemöglichkeit in vielen Filialen vor der Haustür eine tolle Gegebenheit, zumal die Märkte immer von 8-20 Uhr geöffnet seien.

Das sich das Projekt und die Idee mit der Zusammenarbeit so positiv entwickelt, hätten weder die Beteiligten von Buch-rettet-Leben e.V. noch die Verantwortlichen von "dm" geglaubt.

Wir alle freuen uns auf ein tolles neues Jahr und dass wir möglichst viele Kinder glücklich machen können, denn nur darum geht es. Um nicht mehr und nicht weniger!

Danke an alle, die uns unterstützen. Ihr seid spitze!

01/2017-12/2017 :: "Tigerauge" Initiative Kinderhospiz Nordbayern e.V.

Eine schwere Belastung

tigeraugeWenn eine Familie die Nachricht bekommt, dass ihr Kind unheilbar krank ist, verändert dies das Leben der Betroffenen grundlegend. Der ganze Tagesablauf orientiert sich restlos an den Bedürfnissen des kranken Kindes. Geschwisterkinder werden schwer belastet, fühlen sich oft vernachlässigt und entwickeln dadurch nicht selten psychosomatische Symptome aufgrund von Schuldgefühlen, Wut oder Angst. Betroffene Eltern erleben Angst und extreme physische und psychische Überlastung. Oftmals zerbrechen Partnerschaften in solchen Situationen oder Freunde ziehen sich zurück.
Die gesamte familiäre Situation ist krisenhaft und labil. Das Schlimmste ist, dass das betroffene Kind und die Eltern bereits eine lange Leidenszeit hinter sich haben, sie sich während dieser Zeitspanne in vielen Fällen allein gelassen fühlen und keine umfassende Unterstützung erfahren. Die Anforderungen an betroffene Familien sind extrem hoch und werden regelmäßig unterschätzt.
In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 4000 Kinder an unheilbaren Krankheiten. Allein in Bayern sterben jährlich 600 bis 700 Kinder, mehr als die Hälfte davon während des ersten Lebensjahres. Für den Einzugsbereich Erlangen, Fürth, Nürnberg errechnet sich eine Zahl von etwa 140 Kindern und Jugendlichen pro Jahr.
Die Begleitung lebensbedrohlich erkrankter Kinder, Jugendlicher oder junger Erwachsener beginnt bereits ab der Diagnosestellung. Der Weg von der Diagnose bis zum Tod zieht sich oft über eine lange Zeit hin.
Familien können dadurch in gesellschaftliche Isolation geraten, weil viele Außenstehende mit der Situation nicht umgehen können. Auch finanziell bringt die Pflege und die Betreuung Familiensysteme häufig an ihre Belastungsgrenze.

Der Förderverein “Tigerauge“ Initiative Kinderhospiz Nordbayern e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Gedanken der Kinderhospizarbeit weiter zu entwickeln und zu fördern, damit Familien mit schwerstkranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen begleitet, unterstützt und entlastet werden können.

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