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Buchflohmarkt bringt tolle 5.000 Euro Reinerlös für „Tigerauge“ Initiative Kinderhospiz Nordbayern e.V.


IMG 0517Der allseits beliebte Buchflohmarkt von Buch-rettet-Leben e.V.  hat den Verantwortlichen von „Tigerauge“ Initiative  Kinderhospiz Nordbayern in Erlangen einen schönen Geldsegen gebracht.

Mit einem Reinerlös von tollen 5.000 Euro haben die Veranstalter einmal mehr gezeigt, was man mit gemeinschaftlichem Engagement erreichen kann.

Frau Dr. Hobeck als Vorsitzende von Tigerauge/ Erlangen zeigte sich sehr erfreut, besonders mit Blick auf die vielen Anschaffungen für die stationäre Versorgung von unheilbar kranken Kindern und Jugendlichen in der Kinderklinik Erlangen, die vor der Tür stehen.

Herr Kreidl mit all seinen Helfern des Buchflohmarktes  von der Initiative Buch-rettet-Leben e.V. möchte gleichwohl  allen Beteiligten ein dickes Kompliment für die Umsetzung dieser logistischen Meisterleistung aussprechen und betont immer wieder, dass ein derartiges Projekt ohne das vielhändige Zutun vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer gar nicht umgesetzt werden könne.

Man sei gespannt, wie viele Besucher der Herbstbuchflohmarkt am 30.09./01.10.2017 in seinen Bann ziehen wird, getreu dem Motto Herbergers: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“

Danke allen Buchspenderinnen und Buchspendern nochmals an dieser Stelle, unterstützt uns weiter, damit wir noch viele Kinder glücklich machen können! Ihr seid toll.

01/2017-12/2017 :: "Tigerauge" Initiative Kinderhospiz Nordbayern e.V.

Eine schwere Belastung

tigeraugeWenn eine Familie die Nachricht bekommt, dass ihr Kind unheilbar krank ist, verändert dies das Leben der Betroffenen grundlegend. Der ganze Tagesablauf orientiert sich restlos an den Bedürfnissen des kranken Kindes. Geschwisterkinder werden schwer belastet, fühlen sich oft vernachlässigt und entwickeln dadurch nicht selten psychosomatische Symptome aufgrund von Schuldgefühlen, Wut oder Angst. Betroffene Eltern erleben Angst und extreme physische und psychische Überlastung. Oftmals zerbrechen Partnerschaften in solchen Situationen oder Freunde ziehen sich zurück.
Die gesamte familiäre Situation ist krisenhaft und labil. Das Schlimmste ist, dass das betroffene Kind und die Eltern bereits eine lange Leidenszeit hinter sich haben, sie sich während dieser Zeitspanne in vielen Fällen allein gelassen fühlen und keine umfassende Unterstützung erfahren. Die Anforderungen an betroffene Familien sind extrem hoch und werden regelmäßig unterschätzt.
In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 4000 Kinder an unheilbaren Krankheiten. Allein in Bayern sterben jährlich 600 bis 700 Kinder, mehr als die Hälfte davon während des ersten Lebensjahres. Für den Einzugsbereich Erlangen, Fürth, Nürnberg errechnet sich eine Zahl von etwa 140 Kindern und Jugendlichen pro Jahr.
Die Begleitung lebensbedrohlich erkrankter Kinder, Jugendlicher oder junger Erwachsener beginnt bereits ab der Diagnosestellung. Der Weg von der Diagnose bis zum Tod zieht sich oft über eine lange Zeit hin.
Familien können dadurch in gesellschaftliche Isolation geraten, weil viele Außenstehende mit der Situation nicht umgehen können. Auch finanziell bringt die Pflege und die Betreuung Familiensysteme häufig an ihre Belastungsgrenze.

Der Förderverein “Tigerauge“ Initiative Kinderhospiz Nordbayern e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Gedanken der Kinderhospizarbeit weiter zu entwickeln und zu fördern, damit Familien mit schwerstkranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen begleitet, unterstützt und entlastet werden können.

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