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Buchaktion der Telekom Niederlassung in Bamberg

TelekomBuchprojekt2016Als die dual Studierenden der Deutschen Telekom von dem Projekt "Buch-rettet-Leben" erfuhren, war ihnen klar, dass sie sich sehr gerne daran beteiligen möchten. Nach einem kurzen Telefonat mit dem 1. Vorstand des Vereins von "Buch-rettet-Leben e.V.", der sie darüber aufklärte, welche Bücher gut zu verkaufen seien, war der Grundstein gelegt, dass auch die Deutsche Telekom sich sehr erfolgreich an dieser Idee zur Unterstützung herzkranker Kinder in der Region beteiligt.

Der Grundgedanke des Projekts ist denkbar einfach. Der Verein nimmt Buchspenden entgegen, verkauft diese und spendet den Erlös an gemeinnützige Einrichtungen in der Region, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, kranke Kinder und deren Eltern zu unterstützen. Beispielsweise mit Therapien, die die Krankenkassen nicht übernehmen, aber auch mit Hilfsmitteln oder Freizeitaktivitäten, um einmal die Möglichkeit zu haben, die Sorgen des Alltags hinter sich lassen zu können.

Kurzerhand ergab sich es dann auch, dass Mitarbeiter Bücher an den Standorten Bayreuth, Bamberg und Würzburg abgegeben haben und anschließend Bücher vor Ort gekauft haben. Am Schluss konnten fantastische 1.111 Euro von der Deutschen Telekom, vertreten durch Frau Kestel, Frau Schedel sowie den beiden Studentinnen Frau Förner und Frau Lisk an die Verantwortlichen des Vereins "Buch-rettet-Leben" Familie Kreidl, übergeben werden.

Diese nahmen den Scheck stellvertretend für "Herzpflaster e.V." aus Roth an, denen das Geld zugutekommt. Sie unterstützen damit herzkranke Kinder aus der Region (www.herzpflaster-ev.de). Herr und Frau Kreidl von "Buch-rettet-Leben" (www.buch-rettet-leben.de) freuten sich über ca. 1.800 gespendete Bücher, die sie freudestrahlend in Empfang nehmen konnten. Diese kann man dann in dem kleinen Buchladen im mittelfränkischen Spalt, auf Frankens größten Buchflohmarkt in Abenberg oder in einem kleinen Buchshop bei Amazon erwerben.

01/2017-12/2017 :: "Tigerauge" Initiative Kinderhospiz Nordbayern e.V.

Eine schwere Belastung

tigeraugeWenn eine Familie die Nachricht bekommt, dass ihr Kind unheilbar krank ist, verändert dies das Leben der Betroffenen grundlegend. Der ganze Tagesablauf orientiert sich restlos an den Bedürfnissen des kranken Kindes. Geschwisterkinder werden schwer belastet, fühlen sich oft vernachlässigt und entwickeln dadurch nicht selten psychosomatische Symptome aufgrund von Schuldgefühlen, Wut oder Angst. Betroffene Eltern erleben Angst und extreme physische und psychische Überlastung. Oftmals zerbrechen Partnerschaften in solchen Situationen oder Freunde ziehen sich zurück.
Die gesamte familiäre Situation ist krisenhaft und labil. Das Schlimmste ist, dass das betroffene Kind und die Eltern bereits eine lange Leidenszeit hinter sich haben, sie sich während dieser Zeitspanne in vielen Fällen allein gelassen fühlen und keine umfassende Unterstützung erfahren. Die Anforderungen an betroffene Familien sind extrem hoch und werden regelmäßig unterschätzt.
In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 4000 Kinder an unheilbaren Krankheiten. Allein in Bayern sterben jährlich 600 bis 700 Kinder, mehr als die Hälfte davon während des ersten Lebensjahres. Für den Einzugsbereich Erlangen, Fürth, Nürnberg errechnet sich eine Zahl von etwa 140 Kindern und Jugendlichen pro Jahr.
Die Begleitung lebensbedrohlich erkrankter Kinder, Jugendlicher oder junger Erwachsener beginnt bereits ab der Diagnosestellung. Der Weg von der Diagnose bis zum Tod zieht sich oft über eine lange Zeit hin.
Familien können dadurch in gesellschaftliche Isolation geraten, weil viele Außenstehende mit der Situation nicht umgehen können. Auch finanziell bringt die Pflege und die Betreuung Familiensysteme häufig an ihre Belastungsgrenze.

Der Förderverein “Tigerauge“ Initiative Kinderhospiz Nordbayern e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Gedanken der Kinderhospizarbeit weiter zu entwickeln und zu fördern, damit Familien mit schwerstkranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen begleitet, unterstützt und entlastet werden können.

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